„Zuckerreduzierte Kindercerealien“

Weniger ist mehr: Zuckerreduzierte Kindercerealien liegen voll
im Trend einer gesundheitsbewussten Ernährung

Speziell für Kinder ist das Frühstück eine wichtige Mahlzeit, um die Energiespeicher, aus denen sich der Körper über Nacht bedient hat, wieder aufzufüllen. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) empfiehlt: „Kinder benötigen am Morgen ausreichend Energie und Nährstoffe, damit sie in der Schule fit und leistungsfähig sind. Deshalb sollte der Tag am besten mit einem vollwertigem Frühstück (...) beginnen.“ Ein Müsli mit Milch oder Joghurt ist zum Beispiel ideal, weil es wichtige Nährstoffe wie Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe liefert. Im Rahmen einer gesundheitsbewussten Mahlzeit ist der Zuckergehalt dabei von großer Bedeutung. Denn z.B. Schulkinder sollten täglich nicht mehr als 50 bis 60 Gramm Zucker zu sich nehmen. Als einer der führenden Hersteller von Cerealien setzt sich Brueggen besonders für eine ausgewogene Ernährung ein. Insgesamt 15 Produktentwickler arbeiten in der Lübecker Unternehmenszentrale bereits seit rund einem Jahrzehnt daran, den Kristallzuckergehalt in Kindercerealien kontinuierlich zu verringern.

 

Aufgrund dieser intensiven Forschung kann Brueggen verschiedene weniger süße Produkte anbieten, bei denen der Zuckeranteil deutlich reduziert wurde und bei denen auch keine Ersatzstoffe eingesetzt werden. So gibt es beispielsweise die bei Kindern sehr beliebten Swietwiet mit einem von 37% auf 27% verringerten Gesamtzuckergehalt.

Reduzierung im Jahr um 1 bis 2%

Darüber hinaus wird der Anteil an Kristallzucker bei allen Kindercerealien pro Jahr grundsätzlich um 1 bis 2%-Punkte weiter abgesenkt. „Diesen Prozess treiben wir hier bei Brueggen weiter voran, aber auch andere Hersteller, wie z.B. die Markenartikler, engagieren sich auf freiwilliger Basis für diesen Fortschritt“, betont Dr. Silke Schmitz vom R&D Customer Service bei Brueggen. „Durch diese Maßnahme möchten wir natürlich zu einer gesunden Entwicklung von Kindern beitragen und gleichzeitig den starken Gesundheitstrend in der Bevölkerung bedienen.“ Für eine moderate, also schrittweise Absenkung des Kristallzuckers spricht der Wunsch nach Genuss bei den Verbrauchern: „Würde man den Zuckergehalt auf einmal um 4 oder 5%-Punkte verringern, würde es dem Konsumenten sehr stark auffallen, dass das Produkt weniger süß ist und der Geschmack würde nicht mehr akzeptiert werden. Durch die allmähliche Reduzierung kann sich der Verbraucher nach und nach an eine geringere Süße gewöhnen“, so Silke Schmitz.

 

Um bei einem reduzierten Zuckergehalt dennoch eine angenehme Süße zu erreichen, testen Entwickler verschiedene Produkte mit unterschiedlichsten Süßungsmitteln und Zuckeraustauschstoffen. In Erwartung einer EU-weiten Zulassung arbeitet Brueggen ganz aktuell daran, Stevia zukünftig als alternatives Süßungsmittel einsetzen zu können. Die Pflanze, die auch Süßkraut genannt wird, wird bereits seit einigen Jahrhunderten von den Ureinwohnern Südamerikas zum Süßen verwendet. Steviolglycoside sind bis zu 300mal süßer als Saccharose, liefern aber keine Kalorien. Voraussichtlich im November wird die Europäische Kommission über eine Zulassung auf dem europäischen Markt entscheiden. Dann könnte Stevia uns auch in den Cerealien von Brueggen natürlich den Start in den Tag versüßen.